„Das Optimum an sozialer Gerechtigkeit ist erreicht, wenn wir alle als Penner durch die Städte irren.“

- Roland Baader -

"Wer Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern wird Kalkutta!"

Peter Scholl Latour


Wer seiner ständig hackendudeldichten Hausverwaltung über Jahre unwidersprochen erlaubt, in seiner eigenen Blockhütte mehr als eine Million Holzwürmer auszusetzen, weil die draußen vielleicht frieren könnten, der darf sich nicht wundern, wenn man ihn eines Tages, vom morschen Gebälk erschlagen, in den Resten seiner ehemaligen Wohnstatt wiederfindet.

angeblich H.v. Bunsenbrenner

 

Idealismus ist gut, aber wenn er sich der Wirklichkeit nähert, werden die Kosten untragbar. - George F. Will

 

" Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepaßt an eine kranke Gesellschaft zu sein!"

" Political correctness ist eine Doktrin, die von einer verblendeten, unlogischen Minderheit gehegt und die von den kranken Mainstream-Medien unterstützt wird, die nämlich die Behauptung aufrechterhält, dass es tatsächlich möglich ist, ein Stückchen Scheiße an seinem sauberen Ende aufheben zu können."

- Harry S. Truman -

 

"Jeder, der glaubt, dass er glücklich und wohlhabend wird, indem er seiner Regierung die Verantwortung über sein Wohlbefinden übergibt, sollte sich besser eingehend mit dem Schicksal der Indianer, der Ureinwohner Amerikas, beschäftigen! "

Henry Ford

 

"Ein weiteres Ziel tyrannischer Maßnahmen besteht in der Verhinderung von ,,Muße". Deren Mittel sind schnell erzählt: Man muß die Menschen arm machen und sie dauernd in Beschäftigung halten. Der erste Trick führt dazu, daß die Betroffenen ständig mit der Besorgung der Lebensnotwendigkeiten ausgelastet werden, die zu einem Aufstand benötigten Finanzen fehlen und der Tyrann sich selbst durch Enteignung von Privatbesitz den notwendigen finanziellen Spielraum sichert. Füllt die Beschaffung des zum bloßen Leben Notwendigen die Zeit der Beherrschten nicht aus, helfen dem Tyrannen deren Zwangsarbeit an öffentlichen Bauten und permanente Kriegsführung aus seiner Malaise. Die Menschen sind ständig beschäftigt und bedürfen eines Führers. Der Tyrann macht sich unentbehrlich.
...Durch Unkenntnis über die eigenen Qualitäten und dem daraus folgenden ängstlichen Handlungsverzicht, erreicht der Tyrann gleichzeitig eines seiner zentralen Anliegen: die Handlungsunfähigkeit seiner Untertanen. "

Aristoteles

 

Fakten zur Belastbarkeit Europas


Gegenwärtig läuft dieses Europa Gefahr, dass Millionen junger Europäer ohne Anstellung den sozialen Frieden bedrohen. Selbst Jean-Claude Juncker sieht in der Beschäftigungslosigkeit ›ein Risiko für den sozialen Frieden‹, was er allerdings seltsamerweise nicht in seine Darlegungen einfliessen liess. Einem Bericht der ›Basler Zeitung‹ zufolge zählt Europa 7.5 Millionen Menschen unter 25 Jahren, die seit Jahren ohne Stelle sind; die Jugendarbeitslosigkeit liegt europaweit bei mehr als 21 %, in Griechenland überschreitet sie 50 % und in Spanien liegt sie knapp darunter. Aber auch in einigen mitteleuropäischen und nördlichen Ländern, etwa in Belgien, Polen, Irland oder Schweden, ist mindestens jeder fünfte junge Erwachsene betroffen. In einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg heisst es: »Die Gefahr einer verlorenen Generation wird zur furchteinflössenden Realität.« EU-Parlamentspräsident Martin Schulz spricht von »einem der dramatischsten und bedrückendsten Phänomene unserer Zeit«, was seine EP-Abgeordneten allerdings nicht davon abgehalten hat, sich ihr monatliche Gehalt trotz der Krise um ganze 1.500.- € auf 22.879.- Euro zu erhöhen, obwohl sie nachweislich auch noch über beachtliche Nebeneinkünfte verfügen. Laut Brüssel belaufen sich die aus Unterstützungsgeldern, verminderter Wirtschaftsleistung und entgangenen Steuererträgen errechneten Kosten der Jugendarbeitslosigkeit auf jährlich 150 Milliarden €, 1,2 % des europäischen Bruttoinlandprodukts. Noch düsterer ist das Szenario für junge Erwachsene, die es überhaupt nicht in den Arbeitsmarkt schaffen. Das soziale Krebsgeschwür Jugendarbeitslosigkeit wuchert sich altersmässig nach oben, es lässt die Betroffenen verarmen und könnte ihnen später, nach einem ohnehin frustrierenden Leben, auch noch das Schicksal der Altersarmut bescheren.

 

Spruch der Woche

"Ein Kapitalstock in den Händen der Politik, das ist so, wie wenn Sie ihrem Hund zwei Knochen hinwerfen und sagen: Einer ist aber für morgen!"

Bernd Raffelhüschen (deutscher Finanzwissenschaftler)

"Wen der liebe Gott einmal bei der Arbeit gesehen hat, dem besorgt er laufend neue!"

Carl Ludwig Schleich

"Erfolgreiches Leben ist eine Reise zur Einfachheit und ein Triumph über Unordung und Verwirrung"

Martin E. Marty

 

"Die moderne Kultur setzt Einfachheit fälschlicherweise mit Entbehrung gleich und strebt danach, Leben und Denken mit Objekten, Informationen und Zerstreuungen anzufüllen (...) Wenn wir wirklich wissen wollen, wie viele Requisiten wir durch unser Leben schleppen, brauchen wir uns nur zu fragen, was uns wirklich fehlen würde, wenn wir plötzlich in eine andere Zeit und an einen anderen Ort versetzt würden."

Jack Kornfield

"Qualität und Zuverlässigkeit sind die Goldwährung von heute und morgen"

(Autor/in unbekannt)

"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, daß sich etwas ändert."

(Albert Einstein)

Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.

(Antoine de Saint-Exupery)

 

Jeder Mensch hat die Chance, mindestens einen Teil der Welt zu verbessern, nämlich sich selbst!

Paul Anton de Lagarde)


Das Wesen der Regierung...

Jede Regierung ist ihrem Wesen nach eine Verschwörung gegen das überlegene Einzelwesen; sie legt es dauernd darauf an, das Individuum zu unterdrücken und es zum Krüppel zu machen. Wenn die Regierung aristokratisch organisiert ist, versucht sie, die per Gesetz Überlegenen gegen die tatsächlich Überlegenen zu schützen; in einem demokratischen Staat versucht sie, die in jeder Hinsicht Unterlegenen gegen alle beide Überlegenheitstypen zu schützen. Eine ihrer wichtigsten Funktionen ist es, die Menschen mit Gewalt zu kontrollieren, sie einander so ähnlich wie möglich zu machen (und so abhängig wie möglich), sowie jede Form von Originalität aufzuspüren und zu unterdrücken. Die Regierung sieht in jeder originellen Idee immer nur die potentielle Veränderung, das heißt eine Bedrohung der eigenen Vorrechte.
Der gefährlichste Mensch für jede Regierung ist derjenige, der sich seine eigenen Gedanken macht - ohne Rücksicht auf die herrschenden Tabus und Normen. Ein solcher Mensch wird unweigerlich zu der Schlußfolgerung kommen, daß der Staat, in dem er lebt, unehrlich, schwachsinnig und unerträglich ist; wenn er romantisch veranlagt ist, wird er versuchen, diesen Zustand zu ändern. Aber auch, wenn er selber nicht romantisch ist, wird er doch Unzufriedenheit unter denen verbreiten, die es sind.
Es gibt so gut wie keine Anhaltspunkte dafür, daß eine neue Regierung in irgendeiner Hinsicht besser als die alte wäre. Im Gegenteil: alle historischen Beispiele weisen in die andere Richtung. Politische Revolutionen bewirken selten wirklich Wertvolles; ihre einzige unbezweifelbare Wirkung besteht darin, daß sie die eine Diebesbande gegen die andere austauschen. Nach einer Revolution versuchen die erfolgreichen Revolutionäre natürlich immer, die Zweifler davon zu überzeugen, daß sie Großes erreicht haben - in der Regel erhängen sie alle, die daran zweifeln. Aber damit haben sie den Beweis für ihre Behauptung noch nicht angetreten. In Rußland wurde dem Volk jahrelang eingebläut, daß die Abschaffung des Zaren alle Menschen reich und glücklich machen werde; jetzt, wo sie den Zaren los sind, sind die Menschen ärmer und unglücklicher als je zuvor. Selbst die amerikanischen Kolonien haben von ihrer Revolution im Jahre 1776 wenig gehabt. Noch 25 Jahre später waren sie als freie Staaten in einem schlimmeren Zustand, als sie es je als Kolonien gewesen wären: die Regierung erwies sich als teurer, unfähiger, verlogener und tyrannischer. Nur der allmählich wachsende Wohlstand des Landes bewahrte die Menschen vor Hunger und Katastrophen; dieser Wohlstand hatte jedoch nichts mit den Verdiensten der neuen Regierung zu tun, sondern war allein dem Reichtum der Natur zu verdanken. Unter britischer Knechtschaft hätte es sich gewiß ebensogut gelebt, vermutlich sogar besser.
Die ideale Regierung in den Entwürfen aller klugen Männer seit Aristoteles läßt das Individuum in Ruhe - es ist eine Form der Regierung, die kaum noch Anspruch auf diese Bezeichnung hat.
Dieser Idealzustand wird, so glaube ich, in unserer Welt erst in 20 oder 30 Jahrhunderten erreicht sein, wenn ich mich aus diesem irdischen Jammertal längst verabschiedet und meine öffentlichen Verpflichtungen in der Hölle übernommen haben werde.


von Henry Louis Mencken, verfaßt bereits 1919...

"Kein Volk kann über längere Zeit unterjocht werden, wenn es nicht irgendwie an seiner eigenen Unterjochung teilnimmt."

Gandhi

"Der Unterdrücker hat weiter nichts als die Macht, die Ihr ihm zugesteht, um Euch zu unterdrücken. Woher hat er genügend Augen, Euch auszukundschaften, wenn Ihr sie ihm nicht selbst liefert? Woher soll er die vielen Arme haben, Euch zu schlagen, wenn er sie sich nicht von Euch ausborgt? Wo bekommt er die Füße her, Eure Städte niederzutrampeln, wenn es nicht Eure eigenen sind? Wie kann er Gewalt über Euch haben, wenn nicht durch Euch selbst? "

Etienne de la Boetie

"Jede Obrigkeit lebt von der Sanftmut der Sänftenträger"

Helmut Walters